Horror-Raum - Umkleidekabine


Jeder hat ihn schon besucht - der Albtraum jedes Shopping Trips, auf 1m²  beschränkter Raum, mit einem übergrossen Spiegel der jede Problemzone um das 100-Fache vergrössert und eine Beleuchtung, die jede gesunde Person krank aussehen lässt, dass man am liebsten laut schreiend aus der Zelle rausrennen würde. Für diesen engen Raum stehen wir an einem Samstag in Reih und Glied an, als wäre es eine VIP-Bar und am Ende steht nicht der Türsteher, sondern eine junge Dame, die uns nach der genauen Stückzahl fragt.
Da viele Kabinen nicht mal einen Stuhl, sondern nur so eine schmale Bank beim Spiegel haben, (auf die ich immer meine Handtasche platziere) frage ich mich oft, wo soll ich nur all meine Kleider zum Probieren hintun - geschweige die, welche ich gerade an meinem Körper trage.

Ich habe schon so viele Umkleidekabinen gesehen, ob Ladenkette oder edle Boutique, aber bei allen sieht es gleich aus. Bei einem edlen Geschäft muss man vielleicht nicht so lange anstehen, ich habe eine Verkäuferin für mich, die Quadratmeter sind paar Zentimeter mehr, es gibt einen Designer-Stuhl in der Ecke, aber dieser spezielle Lichteffekt ist derselbe. Ab und zu wird dann noch ein Glas Prosecco offeriert, um das Ganze leichter und beschwingter anzugehen.

Haben Sie diesen Monat schon einen Badeanzug gekauft?

Das ist wirklich das Schlimmste, der Kauf eines Bikinis oder Badeanzuges in den Wintermonaten. Wenn man nicht zu den Solarium-Stammgästen zählt, hat man eher die Farbe eines guten Schweizer-Käse und mit dem tollen Lichteffekt einer Umkleidekabine entsteht so ein gräulich-weisser Teint. (Die Chancen beim nächsten CIS-Casting als Wasserleiche stünden einfach perfekt.)
Es braucht schon sehr viel Selbstbewusstsein oder eine Brille ohne korrigierte Gläser, um seinem Spiegelbild zu sagen: 'Wow, du siehst aber echt sexy aus!' Ich würde meinen, dass die meisten eher in eine Depression verfallen, das Stück ausziehen und den Laden fluchtartig verlassen.

Ich umgehe dies elegant und kaufe mir meine Bikinis in den Ferien, dort macht es einfach viel mehr Spass und ich habe eine tolle Erinnerung an meinen Urlaub.

Meine Umkleidekabinen-Tipps: 
  • Die angenehmste Zeit zum Shoppen ist am Vormittag oder von 18.00h bis 20.00h.
  • Gehen Sie lieber alleine Einkaufen ohne Freundinnen oder Freund, dann haben Sie keinen Gruppen- bzw. Zeitstress.
  • Nehmen Sie nicht zu viel in die Kabine mit.
  • Die meisten Geschäfte bieten einen Umtauschservice an - nehmen Sie das Stück mit nach Hause und schauen Sie, ob es sich gut mit Ihrer Garderobe kombinieren lässt.
  • Wenn einfach nichts passt und Sie langsam müde und wütend sind, machen Sie eine Pause oder verlegen Sie den Shopping-Day auf einen anderen Tag.
  • Wenn die Verkäuferin auf Sie einredet, wie gut das Teil Ihnen steht - Sie sich aber nicht 100% sicher sind, dann hängen Sie das Stück zurück. Falls es für Sie bestimmt ist, hängt es morgen auch noch im Laden und Sie haben eine Nacht darüber geschlafen.    
  
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Entrümpeln - richtig ausmisten



Ein neues Jahr hat begonnen und ein Vorsatz von Ihnen ist:
Gerümpelfreiezonen zu schaffen
 und neue Energie in Ihr Leben zu bringen.


Okay, fangen wir mit dem Kleiderschrank an und arbeiten uns dann durch die anderen Räume. Es ist ganz einfach und das Ergebnis ist wirklich toll. Beginnen Sie den Tag mit einem guten Frühstück, einem kleinen Beauty-Ritual und ziehen Sie sich etwas Bequemes an. Legen Sie schon Säcke und Schachteln zum Verpacken der aussortierten Kleider bereit.

Leeren Sie den Kleiderschrank komplett aus
Reinigen Sie den Schrank gründlich (Staub riecht mit der Zeit) 
Sortieren Sie alle Stücke nach Behalten-Vielleicht-Entsorgen


Die 'Behalten Stücke' kommen wieder in den Schrank, wenn sie sauber und nicht repariert werden müssen. Tipp: Bringen Sie gleich Ordnung in Ihren Kleiderschrank mit den richtigen Schrankaccessoires: Kleiderbügel, Kleiderhüllen, Schachteln und sortieren Sie nach Artikelgruppen und Farben.

Die 'Vielleicht Stücke' sind diese Teile der Garderobe, die etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen. Es könnte sein, dass einige Stücke nicht mehr passen, aus der Mode sind, oder dass Sie diese Stücke noch nie oder jahrelang nicht getragen haben. Überlegen Sie, wann Sie diese überhaupt anziehen möchten. Tragen Sie diese Teile in den nächsten Wochen und prüfen Sie, ob Sie sich darin überhaupt wohlfühlen.

Die 'Entsorgen Stücke' können Sie, wenn die Kleider noch in einem guten Zustand sind, zu einem Secondhand-Landen bringen oder Sie organisieren eine Swap-Party.

Schauen Sie sich nun Ihren Kleiderschrank an, sieht er nicht prächtig und aufgeräumt aus? Manchmal geht es nicht so einfach und man braucht professionelle Hilfe - gerade das Loslassen  der 'Vielleicht Stücke' braucht so seine Zeit. Home & Art (www.homeandart.ch) bietet  verschiedene persönliche Beratungen an.

  
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